Sonntag, 24. März 2013

Der Burgers-Zoo in Arnheim: 100 Jahre und kein bisschen klapprig!

Es waren gefühlte Temperaturen von -39°C und der eisige Ostwind wedelte uns fast ins Tigergehege. Trotzdem hat er sich gelohnt, der Ausflug in den Burgers Zoo von Arnheim.


Was macht man in NRW, wenn die Osterferien beginnen? Richtig, entweder fährt der geneigte Ruhrpöttler in den Skiurlaub nach Sölden oder mit dem Wohnmobil nach Holland. Wir haben weder das eine, noch das andere vor, sondern haben unsere Ruhrtopcard 2013 aktiviert. Als besonderes Special in diesem Jahr war der Burgers Zoo in Arnheim bis zum 31.03.2013 kostenlos im Programm enthalten. Der Besuch dieses Tierparks ist zu jeder Zeit einen Ausflug wert und wir waren sicher nicht das letzte Mal dort.

Arnheim: Von Coffeeshops und niederländischen Supermärkten

Arnheim ist sicher dem ein oder anderen Nordrhein-Westfalen aus seiner Jugendzeit bekannt. Gut zu erreichen über die A3, etwa eine Stunde vom Ruhrgebiet entfernt, haben die Einheimischen, wie auch die Nachbarn vom gegenseitigen Nutzen profitiert. Die Zeiten sind vorbei und statt Coffeeshops werden die Vla-Bestände in den niederländischen Supermärkten reduziert.
Den Zoo in Arnheim haben wir erst nach mehreren Jahren Kaffee-Tourismus entdeckt ;-)

Der Burgers Zoo: 100 Jahre und kein bisschen klapprig

Am 30.03.1913 wurde der Burgers Zoo von Johan Burgers, dem ersten Eigentümer, der dem Zoo auch seinen Namen gab, gegründet. Der Tierpark ist seit dem Beginn Anfang des 20. Jahrhunderts in Familienbesitz und sorgte von Anfang an für Aufregung. Mit seinen modernen Neuerungen, wie naturnah gestaltete Gehegen für eine Vielzahl an Tieren zogen die Betreiber schon im letzten Jahrhundert die Menschenmassen nach Arnheim. Mittlerweile hat sich das Bild gewandelt. Der Zoo ist ein riesiger Erlebnis-Park geworden, der seinen Besuchern nicht nur einen schönen Tag mit zahlreichen Tierarten verschaffen möchte, sondern auch etwas für die Nachhaltigkeit tun möchte. Im Burgers-Bush ist ein komplettes Ökosystem des tropischen Regenwaldes errichtet worden, wo sich Mensch und Tier Auge in Auge gegenüber stehen.

Nur wer da war, kann mitreden

Natürlich kann ich Ihnen von all den tollen Tieren berichten, von den Errungenschaften rund um den Zoo und von den herrlichen Außengelände, welches fließend ineinander über geht. Was kann ich also mehr über diesen einmaligen Zoo schreiben, als das es sich lohnt, einen oder mehrere Tage dort zu verbringen! Die Eintrittspreise sind nicht ohne, aber wer online seine Eintrittskarten kauft, kann den einen oder anderen Euro sparen. Die Türen sind ganzjährig geöffnet und weil viele Teile des Zoos überdacht sind, kann dieser auch bei jedem Wetter besucht werden.

Und hier ein paar Impressionen aus dem Park:







Fotos (c) Sandra-Maria Erdmann

Samstag, 12. Januar 2013

Lohnt sich die Anschaffung einer RuhrtopCard für eine Familie mit zwei Kindern?

Wir haben als Familie den Selbstversuch gestartet. Im Jahr 2012 haben wir uns eine RuhrtopCard gekauft und konnten bei mehr als 100 Partnern an den "Eintritt Frei"-Leistungen teilnehmen und bekamen für viele attraktive Angebote darüber hinaus noch 50% Rabatt.

Für uns als Familie war es ein Testballon: Wir wohnen am Rand des Ruhrgebietes am Tor zum Sauerland. Lohnt sich die Investition überhaupt? Selbst für eine Familie, die nicht unmittelbar im Ruhrpott wohnt? Nach einem Jahr des Ausprobierens, kommen wir zu dem Schluss: RuhrtopCard immer wieder gern!

Mach mehr aus deiner Freizeit und spare dabei viel Geld

Das Motto der RuhrtopCard "Mach mehr aus deiner Freizeit" ist Programm. Zahlreiche Partner aus den unterschiedlichsten Bereichen beteiligen sich seit Jahren an dem Konzept. Und das mit Erfolg, wie mir die Ruhrtourismus GmbH bestätigte.
Was haben wir aus unserer Freizeit 2012 gemacht? So einiges, würde ich meinen. Als fünfköpfige Familie haben wir für unseren Freizeitspaß 170 € bezahlt - so viel kosteten uns die Karten, wobei unser Jüngster nicht bezahlen musste, weil er noch unter vier Jahre alt war. Das hört sich auf den ersten Blick viel an. Verglichen an den wahrgenommenen Freizeit-Aktivitäten, haben wir die Karte am Ende des Jahres zweimal wieder rausbekommen.

Freizeitpark, Spaßbad und Museumsbesuch mit der Ruhrtopkarte

Wir sind eine Familie, die verhältnismäßig viel unterwegs ist. Ob Freizeitpark, Spaßbad oder Museum - wir sind da. Nicht, weil wir unser zu Hause nicht mögen oder uns nicht miteinander beschäftigen wollen oder können, sondern, um den Kindern vor allem die Augen für die zahlreichen kulturellen Möglichkeiten zu öffnen. So haben wir 2012 keine Gelegenheit ausgelassen.

Unsere Favoriten:

  1. Das Planetarium in Bochum: Wir sind spontan losgefahren und haben uns eine Show angesehen. Bei besserer Planung und dem vorherigen Blick ins Programm, hätten wir den Kindern eine der wirklich grandiosen Kindervorführung zeigen können. Das merken wir uns fürs nächste Mal.
  2. Das Naturkundemuseum in Dortmund: Klein, aber fein. Von einheimischen Tieren und Pflanzen bis hin zu einem Rundgang durch die Erdzeitalter, deckt das Museum alle wichtigen spannenden Themen ab.
  3. Die Arbeitswelt-Ausstellung DASA in Dortmund: Eine spannende Zeitreise durch die Entwicklung, Technologie und die neuesten Innovationen der Arbeitssicherheit. Außerdem werden wechselnde Ausstellungen zu verschiedenen Themen vorgestellt. 
  4. Das Gasometer in Oberhausen: Allein der grandiose Ausblick von dem 110 Meter hohen Gasometer über das Ruhrgebiet ist einen Ausflug wert. In 2013 hat sich das Künstlerpaar Christo mit einer Verhüllungaktion angekündigt. 
  5. Kokerei Hansa in Dortmund: Eine stillgelegte Kokerei, die noch vor wenigen Jahren Koks produziert hat und damit einer der vielen Arbeitgeber im Ruhrgebiet war. In der Turbinenhalle kann so eine riesige Turbine in ohrenbetäubender Aktion bewundert werden.
  6. Unter diesem Punkt fasse ich einfach mal die Spaßbäder zusammen. In der Ruhrtopkarte waren zwölf verschiedene Bäder und Thermen inbegriffen. Für unsere Schlechtwetter-Region ein unglaubliches Plus für die Sommerferien. ;-)
  7. Der Tierpark in Hamm: Unbedingt einen Besuch wert!


Lohnt sich die Ruhrtopkarte? Ja, das tut sie. Vielleicht nicht jedes Jahr wieder, aber wer vielleicht in den Sommerferien nicht unbedingt nach Mallorca fliegen kann, der hat mit dieser Karte eine kostengünstige Alternative und mindestens so viel Abwechslung, wie bei einem Sommerurlaub in der Ferne. Wer sich bis März entschließt eine Karte zu kaufen, hat bis 31.03.2013 freien Eintritt in den Burgers-Zoo in Arnheim.


Freitag, 6. Juli 2012

Ich packe meinen Koffer... mit meiner Reiseapotheke

Bildquelle: Diabetes-Ratgeber
Wenn es auf große Reise geht, sollte eins nicht fehlen: die Reiseapotheke! Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie nur innerhalb von Deutschland verreisen, oder sich ins Ausland begeben, denn wer schnell Medikamente oder Verbandsmaterial braucht, will sicherlich im Urlaub nicht erst lange auf die Suche gehen.

Was gehört in eine Reiseapotheke?

Für einen unbeschwerten Urlaub gehören auf jeden Fall Medikamente gegen Schmerzen, Fieber und Entzündungen in die Reiseapotheke. Auch Erkältungsmedizin, wie Nasenspray, Hustensaft oder Halsschmerztabletten sollten nicht fehlen. Besonders in warmen Gegenden empfiehlt sich ein Mittel gegen Margen-Darm-Beschwerden, wie etwa Kohletabletten gegen Durchfall, der im Urlaub besonders unangenehm werden kann. Nicht fehlen dürfen Salben gegen Insektenstiche oder kleinere Brandwunden. Auch Sonnenschutz und Apré-Sun-Creme sollten eingepackt werden. Besonders unschön ist ein Herpes im Urlaub, weshalb ein Mittel dagegen im Gepäck stecken sollte.

Für kleine Schnitt- und Schürfwunden das Verbandsmaterial nicht vergessen und wer viel draußen unterwegs ist, Wälder und Felder unsicher macht, sollte auf jeden Fall eine Zeckenzange dabei haben. Außerdem dürfen Heftpflaster in verschiedenen Größen, Blasenpflaster, Einmalhandschuhe, eine Pinzette für kleine Splitter und ein Fiebertermomether nicht fehlen.

Kontrolle vor dem Urlaubsantritt

Wer auf persönliche Medikamente angewiesen ist, sollte sich vor Urlaubsbeginn vergewissern, dass genug Vorrat für die Urlaubszeit vorhanden ist. Im Urlaub einen Arzt zu finden, kann sich mitunter als schwierig erweisen, besonders, wenn man im Ausland unterwegs ist und die Sprache schlecht versteht. Medikamente haben im Ausland meist auch eine andere Bezeichnung oder Zusammensetzung, was zu Komplikationen in der Beschaffung führen kann. Es ist aber vor allem ärgerlich, wenn man seinen verdienten Urlaub unterbrechen muss, um auf die Suche nach einem Mediziner zu gehen. Vor dem Reiseantritt sollte auch das Haltbarkeitsdatum und die Vollständigkeit der Medizin kontrolliert werden. Abgelaufene Medikamente verzögern teilweise die Genesung oder können zu erheblichen gesundheitlichen Problemen führen.

Montag, 2. Juli 2012

Freizeit im Münsterland mit Kindern - mehr als Radfahren und Kühe zählen


Freizeitratgeber fürs Münsterland
Die Freizeitgestaltung mit Kindern kann schnell mal kostspielig werden, betrachtet man die Preise für den Eintritt in das ein oder andere Vergnügen. Eine Vierköpfige Familie ist dabei schnell fünfzig Euro los. Rechnet man noch ein Eis dazu, für die Eltern eventuell einen Kaffee, bekommt der Sonntagsausflug einen faden Beigeschmack.

In ihrem  "Freizeitratgeber rund um das Münsterland" stellt die Autorin Stephanie Hahn zahlreiche Ausflugstipps und Möglichkeiten vor, die kostengünstig oder sogar kostenlos sind, dabei aber vollste Spaßgarantie bieten. Das Münsterland in Nordrheinwestfahlen ist eigentlich der Inbegriff für ausgiebige Fahrradwege durch herrliche grüne Landstriche und der Garant zum Wohlfühlen. Wer allerdings mit Kindern unterwegs ist, sucht neben seiner eigenen Erholung, auch ein wenig Action und Spaß in Tierparks, Schlossgärten oder Freizeitparks.


Ausführlich und anschaulich stellt die Autorin verschieden Ausflugsmöglichkeiten vor, die für Kinder spannend und lehrreich zugleich sind. Darunter das Maislabyrinth Südlohn, den Ketteler Hof, den Maximilianpark Hamm, außerdem verschiedene Wildgehege und Burganlagen.

Das Buch gibts im Amazon Kindle Shop für 3,49 Euro.


Montag, 18. Juni 2012

Unterwegs in NRW: Ein Tag Urlaub im Maxipark Hamm

Bildquelle: MetropoleRuhr.de
Der Maximilianpark in Hamm ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt für seine grandiosen Ausstellungen, seine kinderfreundliche Parkgestaltung und für seine vielseitigen Veranstaltungen, die Groß und Klein begeistern. Der Park vermittelt in den Sommermonaten das Gefühl von Urlaub. Also, warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute im Herzen von Nordrhein-Westfalen liegt?



Die vielen Gesichter des Maxiparks

Für Nordrhein-Westfalens erste Landesgartenschau 1984 wurde die einstige Zeche Maximilian in einen 22 Hektar großen Familien- und Freizeitpark umgestaltet. Die ehemaligen Zechengebäude wurden großteils in das Bild des Maxiparks eingefügt, stehen als Industriedenkmäler inmitten einer grünen Oase rekultivierter Flächen. Mehr als 14 Quadratmeter gärnerisch gestaltete Fläche wechselt sich ab mit zahlreichen Wiesen zum Verweilen oder Spielen. Auf fast neun Quadratmeter können sich die kleinen Besucher in verschiedenen Themengebieten austoben: Kletternetze, Spieldünen, ein Piratenschiff oder ein als Zeche umgebauter Wasserspielplatz sorgen für Spaß und Aktion. Auf dem Dschungelspielplatz ist Koordination und Gleichgewicht gefragt, wenn es hoch hinaus geht. Die zahlreichen Liegewiesen sorgen bei Jung und Alt für die richtige Urlaubsstimmung: In der Sonne liegen und lesen oder mit dem Nachwuchs Fußball spielen, die Beine im Naturteich baumeln lassen oder bei einer Tasse Kaffee die herrliche Natur genießen.

Spaß haben ausdrücklich erlaubt

Piratenschiff am Naturteich
Der Maximilianpark ist das ganze Jahr über Veranstalter für die unterschiedlichsten Ausstellungen und Events. Die ehemaligen Zechengebäude wurden zu Veranstaltungshallen umgebaut und beherrbergen ganzjährig verschiedenste Ausstellungen. In der damaligen Waschkaue, die den Bergleuten als Umkleideraum und Waschgelegenheit nach getaner Arbeit diente, werden heute rauschende Feste gefeiert. Die Elektrozentrale und die Werkstatthalle dienen als Räulichkeiten für Ausstellungen und Events, wo namenhafte Künstler ihre Werke präsentieren sowie Konzerte stattfinden. Der Glaselefant auf der ehemaligen Kohlenwäsche ist wohl das bekannteste Wahrzeichen des Maxiparks, welcher vom Architekten Horst Rellecke zu einem begehbarem Wunderwerk gemacht wurde. Aber auch auf dem Außengelände sind im Laufe eines Jahres zahlreiche Open-Air-Veranstaltungen zu bewundern. Jedes Jahr gehört der Maximilianpark außerdem zu einem der vielen Veranstalter der EXTRASchicht - Eine Nacht, in der die Industriekultur im Ruhrgebiet zum Leben erweckt wird und zahlreiche Events in den Industriedenkmälern tausende Besucher anlocken.

Naturschutz auf dem rekultivierten Zechengelände Maximilian

Die Natur ist unser höchstes Gut. Dies wird auf vielfältige Art und Weise im Maxipark sichtbar. Das 'grüne Klassenzimmer' macht den Schülern die Natur unter dem Motto: "Entdecken, Verstehen, Schützen" erfahrbar. Der Naturschutzbund NABU hat auf dem Gelände ein Informations- und Aktionszentrum für Jung und Alt, ein Bienenhaus des Imkerverbandes zeigt den Lebensraum Honigbiene und NordrheinWestfalens größtes tropisches Schmetterlingshaus bringt jährlich viele Besucher mit seinen über 200 Arten zum Staunen. Die Öffnungszeiten richten sich nach der Jahreszeit. Von April bis September kann der Park von 9 Uhr bis 21 Uhr besucht werden und von Oktober bis März steht er seinen Besuchern von 9 Uhr bis 19 Uhr offen. Einzelne Sonderveranstaltungen und das Schmetterlingshaus haben gesonderte Zeiten.



Freitag, 8. Juni 2012

Unterwegs in NRW: Familienabenteuer in Kernies Wunderland, Kalkar

Ein Tag wie im Schlaraffenland... So fühlt man sich in Kernies Familienpark in Kalkar! Direkt am Rhein liegt der Freizeitpark mit den unendlich vielen Möglichkeiten. Besonders Kinder zwischen drei bis einschließlich 12 Jahren fühlen sich hier pudelwohl. Über 40 Attraktionen reichen von drehenden Teetassen, über rasante Achterbahnfahrten, dem größten Kettenkarusell, was jemals in einem ehemaligen Kühlturm aufgebaut wurde bis hin zu Kinderfahrgeschäften, wo selbst die kleinsten schon ihren Spaß haben. Dazu gibt es unbegrenzt Eis, Pommes und alkoholfreie Getränke umsonst - sogar der Parkplatz ist kostenlos!

Attraktionen für Groß und Klein: Kernies Familienpark

Etwas unheimlich ist es schon auf den ersten Blick. Ein riesiger Betonbau ist der Mittelpunkt des Wunderlandes. Um ihn herum dreht sich der Familienspaß: Kettenkarussel, Achterbahn, Wasserbahn und Schiffsschaukel wollen ausprobiert werden. Im ehemaligen Kühlturm des Kraftwerks bei Kalkar steht ein 53 Meter hohes Kettenkarussel, welches einen Einblick in den Turm und einen herrlichen Ausblick über den Niederrhein erlaubt. Schwindelfrei sollte man auch sein, wenn es heißt, den Kühlturm von außen per Kletterwand zu erobern. Eher leichte Kost sind die vielen kleinen Attraktionen rund um den Kühlturm, die den kleinen Gästen besonders viel Freude bereiten. Ein Indoorspielplatz mit vielen Klettermöglichkeiten sorgt auch bei schlechtem Wetter für gute Laune. Bei schönem Wetter lockt ein toller Außenbereich mit mehreren Hüpfkissen zum Toben und Spielen. Die Eltern können es sich auf der herrlichen Rheinterrasse mit einem Kaffee bequem machen und die vorbeifahrenden Schiffe beobachten, während der Nachwuchs sich austobt.

Der Kühlturm ist Mittelpunkt des Familienparks


Über 40 Attraktionen für Groß und Klein



Rekultivierung mal anders - Kalkars Kernkraftwerk wurde zum Familienpark


Das Skelett des ehemaligen Hauptgebäudes
Das ehemalige Kernkraftwerk am Niederrhein, auch unter SNR-300 für Schneller Natriumgekühlter Reaktor bekannt, wurde 1985 fertig gestellt, jedoch nie in Betrieb genommen. Der Reaktor ist eine der größten Investitionsruinen Deutschlands, welche von einem niederländischen Investor aufgekauft und zu einem Freizeit- und Vergnügungszentrum ausgebaut wurde. Durch die Verwertung der Eisenteile sieht das Gebäude irgendwie gruselig aus. Die Kinder stört es nicht, sind sie doch allzu sehr abgelenkt durch das kostenlose Eis und die nachfüllbaren Pommestüten. Ein Museum auf dem Gelände des Familienparks erzählt die Geschichte der Kernenergie.

Preise und sonstige Arrangements

Mit der RuhrtopCard kommen Besucher zum Halben Preis in Kernies Familienpark. Sonst kostet eine Karte in der Nebensaison 22,90 Euro, in der Hauptsaison gleich 24,90 Euro. Dafür ist im Preis alles enthalten, was das Herz begeht: Unbegrenzter Fahrspaß auf den Fahrgeschäften, soviel Eis und Pommes, wie man essen kann, dazu verschiedene Kaltgetränke, Kaffee und Tee. Wer vorab ein Arrangement in Verbindung mit dem Hotel bucht, hat zusätzliche Vergünstigungen im Preis enthalten. Etwa die Nutzung der Sporthallen, die Benutzung der verschiedenen Bars sowie Kaffee und Kuchen. Auch Kindergeburtstage können in Kernies Familienpark gefeiert werden. Hier gibts noch mehr Infos!


Mein Fazit: Toll für Familien mit Kindern bis 12 Jahren! Unbegrenzter Fahrspaß, kaum Wartezeiten an den Attraktionen und so viel Eis, wie man schafft. Lohnt sich in jedem Fall.

Mittwoch, 30. Mai 2012

Unbeschwert im Urlaub: FSME-Impfung gegen Zecken


Im Frühling ist es soweit: mit den ersten warmen Sonnenstrahlen kommen auch die kleinen Biester wieder hervorgekrochen. Und weil Zecken für den Menschen gefährliche Krankheiten übertragen können, sollte bei Spaziergängen durch Wald und Wiese besonders Obacht gegeben werden. Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME genannt werden von den Zecken übertragen und können schwere gesundheitliche Schäden zurücklassen.

In einigen besonders beliebten Urlaubsgebieten können Zecken den FSME-Erreger übertragen, gegen welchen aber eine Impfung schützen kann. Die Risikogebiete liegen größtenteils in Bayern und Baden-Württemberg, aber auch Teile von Brandenburg, Thüringen, Südhessen und Rheinland-Pfalz sind betroffen. Laut Robert-Koch-Institut sind die Zahlen der Erkrankten in den letzten Jahren stabil geblieben, was sicherlich auch am Impfverhalten der Bevölkerung liegt.

Impfung gegen FSME

Die Impfung gegen die gefährliche Frühsommer-Meningoenzephalitis wird von den Krankenkassen übernommen. Mit einer kleinen Spritze in den Oberarm und einer Folgeimpfung vier bis sechs Wochen später, ist der Schutz gegen FSME gewährleistet. Etwa sechs bis zwölf Monate später erfolgt die Auffrischung der Impfung, welche dann für drei Jahre gültig ist. Nach drei Jahren sollte dann nochmals aufgefrischt werden und danach etwa alle fünf Jahre.


Keine Impfung gegen Borreliose

Da es noch immer keine Möglichkeit gibt, sich gegen den Borreliose-Erreger zu impfen, sollte nach jedem Aufenthalt im Freien die Suche nach Zecken beginnen. Zecken suchen nach einer geeigneten Körperstelle bevor sie sich festsetzen. Häufig befallen sie Kniekehlen, Armbeugen, Leistenbeugen oder den Haaransatz. Sollte es der Zecke gelingen, sich festzubeißen, muss diese schnell und fachgerecht herausgeholt werden. Mit einer geeigneten Pinzette oder Zeckenkarte das Tier möglichst nah an der Haut packen und nach oben ziehen. Am besten die Einstichstelle mit einem Kugelschreiber markieren und in den nächsten Stunden bis Tagen beobachten. Tritt eine kreisförmige Rötung um die Einstichstelle auf, sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. Auch bei auftretendem Fieber und Lymphknotenschwellungen sollte ein Arzt konsolitert werden.